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Physiotherapeutische Leistungen

Das Behandlungsspektrum ist sehr vielfältig und muss auf jeden Patienten speziell ausgerichtet werden. So können funktionelle, auch teilweise internistische und neurologische Beschwerden wie:

  • Manuelle Therapie

    ist eine komplexe Behandlung von Bewegungsstörungen der Funktionseinheit Gelenk- Muskel- Nerv. Nach einer gründlichen Befunderhebung werden durch manuelle Techniken wie Traktion und Gleiten im Gelenk die Bewegungseinschränkungen gezielt gelöst. Dehntechniken und Stabilisierung des Gelenkes stellen die Funktion des Gelenkes wieder her.

  • McKenzie

    ist ein sehr erfolgreiches und effektives Behandlungskonzept, um Wirbelsäulenprobleme wie Hexenschuß und vor allem Bandscheibenprobleme in ihrer Ursache anzugehen und zu beheben. Es eignet sich besonders gut, Rückfälle zu vermeiden, da der Patient ein Eigenprogramm für zu Hause erhält. Es war eine Zufallsentdeckung im Jahre 1956 in der Klinik in Wellington/ Neuseeland. Ein Patient hatte Schmerzen im unteren rechten Rückenbereich, die bis ins Gesäß und Knie strahlten. Der Patient sollte sich auf eine Liege in Bauchlage legen, die jedoch am Fußende noch hochgestellt war. So lag der Patient einige Minuten in überstreckter Haltung in Bauchlage und wartete auf seinen Therapeuten Robert McKenzie. Seit dieser Lagerung in Bauchlage waren die Schmerzen im Bein verschwunden und seine Schmerzen im Rücken hatten sich zur Mitte hin verlagert. Patienten werden aktiv in den Therapieprozess mit einbezogen. Passive manuelle Techniken kommen erst zum Einsatz, wenn keine weitere Verbesserung in Schmerz und Funktion zu verzeichnen ist. Eine Besonderheit bei der Untersuchung als auch bei der Therapie ist, dass der Patient wiederholte Bewegungen ausführt mit dem Ziel, den Schmerz zu verringern. Diese Übungen sind darauf ausgerichtet, die Struktur und den Stoffwechsel der Weichteilgewebe einschließlich der Bandscheibe zu verbessern.

  • Schroth-Therapie

    Bei dieser Methode handelt es sich um ein sehr effektives Konzept zur Behandlung von skoliosekranken Jugendlichen. Eine Skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule. Ziel der Behandlung ist es, diese verkrümmte und verdrehte Wirbelsäule zu strecken und die erreichte Haltungskorrektur durch die Muskulatur zu festigen. Die Therapie ist je nach Schweregrad der Skoliose individuell zusammengestellt und besteht aus gezielten korrigierenden Übungen, die mit einer bewußt gelenkten Atmung kombiniert werden.

  • Kiefergelenksbehandlungen

    Viele Menschen kennen Probleme mit dem Kiefergelenk nach langen Zahnarztbehandlungen oder auch Knacken oder Störungen der Mundöffnung. Leider wissen nur wenige, dass diese Probleme krankengymnastisch gut behandelt werden können. Mit Hilfe manualtherapeutischer und anderer physiotherapeutischer Behandlungstechniken sowie craniosacraler Therapie kann der Teufelskreis von Schmerz und Bewegungsstörung durchbrochen werden . Eine normale schmerzfreie Bewegung ist wieder möglich. Der Zahnarzt darf Krankengymnastik per Rezept verordnen und seine Behandlung z.B. mit Aufbissschienen somit sinnvoll und ohne Nebenwirkung ergänzen.

  • Beckenbodentraining

    Das Tanzberger-Konzept hat die Lebensqualität schon bei mancher Frau deutlich erhöht Die Beckenbodenmuskulatur erleidet oft einen enormen Spannungsverlust.
    Ursachen:

    • nach der Schwangerschaft oder der Geburt durch die muskuläre Überdehnung
    • falsche Alltagsbelastungen
    • hormonelle Umstellung in den Wechseljahren
    • Bindegewebsschwäche
    Die Folgen sind:
    • Streßinkontinenz = unkontrollierter Harnverlust bei Belastung
    • Senkungserscheinung der Beckenorgane z.B. Gebärmutter
    • Stuhlinkontinenz
    Die von der Physiotherapeutin Renate Tanzberger entwickelte Becken-bodentherapie umfaßt nicht nur die Haltungs- und Bewegungskorrektur der Patientin, sondern bietet außer der bekannten aktiven Becken-bodenanspannnung auch eine intensive Wahrnehmungserfahrung und reflektorische Anspannung der Beckenbodenmuskulatur, die auf dem Zusammenspiel zwischen Zwerchfell und Beckenboden basiert.Geübt wird dabei ausschließlich in funktionellen Positionen, in der der Beckenboden bereits eine gute Vorspannung hat, d.h. es werden keine Übungen in Rückenlage durchgeführt.

    Es gibt GynäkologInnen; die die Wirkung des Beckenbodentrainings vor allem bei älteren Frauen in Frage stellen, doch wir sind der Meinung:

    Der Beckenboden, dessen Hauptaufgabe darin besteht, die Last der Bauch-und Beckenorgane zu tragen und die Kontinenz zu sichern, besteht hauptsächlich aus Muskulatur ... und Muskeln kann man trainieren - in jedem Alter.

    Das Tanzberger-Konzept hat die Lebensqualität schon bei mancher Frau wieder erhöht!

  • Bobath-Therapie

    Das Bobath Konzept ist das weltweit in allen Bereichen erfolgreichste Therapiekonzept zur Rehabilitation von Menschen nach Schlaganfall, Hirninfarkt, Hirnblutung und bei Multipler Sklerose.

    Das Bobath-Konzept hat seinen Namen nach seinen beiden im Jahre 1991 verstorbenen Urhebern, der Krankengymnastin Berta Bobath und dem Arzt Dr. Karl Bobath. Die Entwicklung des Konzeptes begann etwa um 1943. Frau Bobath entdeckte bei der Behandlung schwer spastischer Patienten, dass die Spastik des Patienten durch Lagerungen, Stellungen und Bewegungen nachließ oder sogar verschwand. Durch systematische Beobachtung vieler Patienten und Erprobung weiterer Behandlungen entstand so das Bobath-Konzept als empirisches Behandlungskonzept. Die neurophysiologischen Grundlagen wurden von Dr. Karl Bobath erarbeitet und damit untermauert.

    Folgende Ziele werden angestrebt:

    1. Vermeidung bzw. Hemmung von Spastik und Wiederherstellung der Muskelspannung
    2. Anbahnung normaler, beidseitiger Bewegung, Vermeidung eines Fehleinsatzes der weniger betroffenen Seite
    3. Normalisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt
    4. Anbahnung normaler Gesichts-, Mund-, Zungen- und Schluckmotorik
    5. Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens
    Das Wiedererlernen normaler Bewegungen setzt eine intensive Mitarbeit des Patienten voraus!

  • Klassische Massagen

    Klassische Massagen

    Massage ist eine Behandlungstechnik von Gewebe und Muskulatur durch Druck- und Zugreize. Es wird in verschiedenen Grifftechniken gearbeitet. Die Durchblutung und der Stoffwechsel wird gefördert. Durch die Verringerung der lokalen Verspannungen können Schmerzen deutlich reduziert werden.

    Massagen sind nicht verschreibungspflichtig und können so auf eigen Wunsch und Kosten durchgeführt werden.

  • Fango-Packung / Naturhochmoor

    Bereits seit dem Altertum ist die heilsame und entspannende Wirkung der Wärme auf den menschlichen Körper bekannt.

    Nach Thermalbädern waren es bald Wärmepackungen, die im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt wurden- über Sand, Lehm, Schlamm bis hin zu Moor-und Fangoparrafin-Packungen. Heute gelten Fangoparrafin- und Moorpackungen als die therapeutisch wirksamsten Formen der Wärmebehandlung.

    Heilkraft der Natur

    Die von uns verwendete Hochmoorpackung wird zu 100% ohne Zusätze verarbeitet, so dass die wertvollen natürlichen Huminsäuren erhalten bleiben.

    Besonders bei unseren Fangopackungen ist, dass sie für jeden Patienten nur einmal verwendet werden. Nach dem Gebrauch wird die Packung entsorgt. Es gibt kein unzähliges Aufkochen der Paraffinmasse, wie es vielerorts üblich ist!

    Anwendungsgebiete:

    • Chronisch rheumatische Erkrankungen
    • Degenerative Gelenkserkrankungen
    • Verspannungen

  • Pilates

    ist eine sanfte, aber überaus wirkungsvolle Trainingsmethode für den Körper und auch den Geist - eine systematisches Körpertraining, erfunden und entwickelt von Joseph H. Pilates. Einzelne Muskeln oder Muskelpartien werden ganz gezielt aktiviert, entspannt oder gedehnt. Nicht die Quantität, sondern die Qualität der PILATES-Übungen zählt und die Atmung wird mit den Bewegungen koordiniert.

    Besonderes Augenmerk gilt der Körpermitte. Das Training der Tiefenmuskulatur im Becken und in der Taille verbessert die Beweglichkeit. Becken und Schulterbereich lassen sich dadurch noch freier gegeneinander verdrehen. Durch die Aktivierung dieses Kraftzentrums (Powerhouse) werden Taille und Hüfte - sozusagen als Nebenwirkung - schlanker.

    Pilates bringt Muskeln und Gelenke wieder in Schwung, ohne sie zu belasten.

    Wer PILATES trainiert, ändert bald seine Bewegungs- und Haltungs- Gewohnheiten und nimmt so das Training mit in den Alltag.

    Auch können viele der PILATES-Übungen wirkungsvoll während der üblichen Tagesaktivitäten oder anderer Sportarten genützt werden. Menschen, die PILATES trainieren, wirken größer, aufrechter, gelassener und schlanker - einfach natürlicher.

    Die Pilates-Methode ist eine Gymnastikform, die den Körper als Einheit betrachtet. Es werden nicht einzelne Muskeln hervorgehoben, sondern die Zusammenarbeit von Geist und Körper stehen im Vordergrund mit dem Ziel der allgemeinen Fitness, und führt so zu neuem körperlichen Wohlbefinden. Es werden alle Gelenke und Muskeln durchbewegt und gekräftigt.